Bilder sagen mehr als tausend Wort: Mein Fernsehauftritt, meine Eltern, meine Festa
Dezember 11, 2008
Dem Credo folgend werde ich mich in meinen wörtlichen Ausformulierungen etwas zurückhalten und Euch TV-Junkies ein 3-Gänge-Menü aus bunten Bildern an Sauce á la Muzika servieren.
Zur Vorspeise gibt’s ne weihnachtliche Fernsehaufnahme mit mir in der Hauptrolle. Darin erzähle ich von germanischen Bräuchen, wobei ich die stadtbekannte Geschichte von Maria und Josephs‘ Herbergssuche neu schreibe. Wahrscheinlich aufgrund einer kleinen Prise Nervösität erzählte ich der lieben Moderatorin eine haarsträubende Geschichte vom geiselnehmenden Elternpaar Jesu. Das Interview war nun mal auf Englisch und meine praktische Anwendung hakt ganz gerne mal. So kam es, als ich Ihr zu erklären versuchte, warum bei uns am Heiligen Abend eher nicht so dermaßen üppig gespeist, ich folgende Wort von mir gab: „ … we’re eating less, because oft Maria and Joseph’s search vor hostages…“ anstelle von „ …a hostle“, was soviel wie Herberge bedeutet. Hostages wiederum, sind laut Wörterbuch Geiseln!!! Die Sendung wird am 19. Dezember 2008 im maltesischen Fernsehen und über die Internetseite von netTV übertragen. Die Tage darauf bekomme ich meinen Mitschnitt zugeschickt und ich werde die unzensierte Version natürlich schnellstmöglich auf meinem Blog zur Verfügung stellen.

Standesgemäß wird der künftige Filmstar mit der schwarzen Limonade abgeholt!

Dieser Ort wird in die Geschichtsbücher eingehen.

Die Autogrammstunde und zig Groupchen hintermirlassend, flüchte ich in meine gepanzerte Limonade!
Als Hauptgang sind meine Eltern geladen. Die Reise ging von Valletta aus ins Hypogäum, weiter nach Gozo, über Rabat zum Ausverkauf in die Mdina Glass Glasbläserei, zum abschließenden Fenkata (geschmorter Hase auf maltesische Art).
Zum Abschluss gibt’s ne Festa.
Mahlzeit!!
Euer Tobias Lafer