Ruft mich an! Fuer lau!

Oktober 28, 2008

Hiermit könnt Ihr mich kostenlos übers Festnetz anrufen!

Tobias Lattas Facebook-Profil

Lange hab ich überleg, wie ich am besten mit Malta abschließe.

Da irgendwie kein theatralischerer Abschluss als der folgende momentan käuflich zu erwerben ist, veranschiede ich mich bei Euch und zieh meinen Hut vor Euch und vor mir selbst.

Die vier Monate in Malta war ein sehr prägender, intensiver, interessanter und internationaler Abschnitt meines Lebens

Man hatte Zeit nachzudenken, Zeit sich selber kennenzulernen, Zeit zu wachsen!

So denn, liebes Malta,

ich war zwar mit der Gesamtsituation mehr als zufrieden,

doch hab ich eine neue alte Liebe wiedergetroffen!

Sie heißt Deutschland, mit Vornamen Bundesrepublik.

Wir standen uns seit jeher sehr nahe, und haben endlich verstanden,

dass wir zusammengehören.

Malta es ist schön mit Dir, Du bist ganz toll, mal was anderes,

aber es reicht leider nicht aus!

Ich muss leider an dieser Stelle die Beziehung beenden.

Ich wünsche Dir noch ein langes, glückliches,  gesundes Leben!

Ich hoffe, wir bleiben weiterhin Freunde und

ich kann in Zukunft immer noch auf Dir landen!

Dein Tobias

Jetzt hat’s mich tatsächlich doch noch erwischt!

Völlig unerwartet sind jene charmante Frau mit Namen Sia Furler und ihre betörende Stimme in mein Leben getreten!

Sie hat den Auftrag, mir die diesjährige Wintersaison im schön trüben und kalten Deutschland zu versüßen!

Man bin ich langweilnietzsche geworden! Im Grunde verbringe ich inzwischen die meiste Zeit damit, die restlichen Tage zu vertrödeln. Mir reichts! Die Insel ist klein und daher an Möglichkeiten begrenzt. Wahrscheinlich befinde ich mich inzwischen in einer Abschiedsphase. Zumindest hat sich die Vorfreude und das Heimweh dermaßen intensiviert, dass mich vor Ort nicht mehr viel begeistern kann. Im Gegenteil! Ich habe das Gefühl, dass meine Anwohner noch mehr rumschreien, die benachbarten Kirchenglocken im Minutentakt Glockensalven auf den in Küstennähe gelegenen Amtssitz König L. Attas abfeuern und die Friedenstauben an Ihren Flügelschrauben gedreht haben, damit sie mir bei Ihrer täglichen Invasion auf die benachbarte Brotkrumenspende mit einem Höllengeflatter den Genuss meines morgendlichen Instantkaffees der Marke Comfort vermiesen können. Ich mag Tauben, aber bitte nicht zum Frühstück! Niemand mag mich!!

Einzige Abwechslung in meinem tristen Alltag ist der Gang zur Arbeit. Dort tobe ich mich im Moment mehr denn ja aus. Ich versuche der routinemäßigen Tristess ein Schnippchen zu schlagen indem ich mich vermehrt einmische und ungefragt konstruktiv mitarbeite, sowie neuerdings meinem altersschwachen Oberboss bei seiner Arbeit über die Schulter blicke. Nebenher lerne ich unseren Neuzugang in Sachen Routinepillepalle an, damit er mein und Yvonnes Erbe nach der ultimativen Rückkehr gebührend weiterführen wird.

Der Neue heißt Igor, Serbe meines Alters, bleibt drei Monate, hat seine Freundin, eine doch recht hübsche Malteserin, im Internet kennengelernt, darf aber leider nicht mit mir nach Paceville, weil Freundin das nicht will. Recht hat sie!

Bei den vielen Miniröcken!

Ich werd trotzdem und erst Recht endlich mal wieder meine Fühler Richtung Paceville ausstrecken. Immerhin ist am Mittwoch Silvester und lang erwartet mal ne Party nach meinem Gusto: Reggae, Dancehall, Minimal, Elektro und Drum’n’Bass! Let’s roll!
Bis vor kurzem war noch die Milonga zum Jahreswechsel angedacht, jedoch fällt die aus Mangel an Interesse flach. Da Johannes, mein Mentor und Freund aus Berlin kurz vor Abflug an einer bösen Grippe erkrankt ist, ich Ihm an dieser Stelle erneut gute Besserung wünsche, werde ich dieses Jahr nicht im gewohnt und lieb gewonnen Stil den Start in das neue Jahr ruhig verbringen, sondern mich unters Partyvolk mischen um das Tanzbein zu schwingen.

Ach ja, meine Bruder und meine Schwägerin waren ja auch zu Besuch. Wir hatten viel Spaß miteinander, sowie das eine oder andere tiefgründige Gespräch über Gott und die Welt. Mir ham die gemeinsame Zeit sehr genossen und sind weiter zusammengewachsen!

Eine zusammenfassende Zusammenfassung darüber präsentiere ich Euch, liebe Ladys und Gentlemen, in der nachfolgenden Peepshow.

Hamburgs Feinster Flexus aus der Fischervorstadt, Wooba the Clapton, Black Milan G-Rise Eschtruth (links im Bilde), als auch unsere verlorenen Söhne der agrartechnischen Gemeinde inmitten des Peracher Hinterlands, Eder-die-Feder Bürgermasta One und the one and only Klaus Kerschbaumer Su aka der Goldene Reiter. May the Force be with U!

Besondere Grüße gehen an meine Homies und de facto Exil-Landkreis Altöttinger:

  • Wooba the Ol’ Dirty Clapton
  • Hamburgs Feinster Flexus straight from da Fischervorstadt
  • Black Milan G-Rise To-The-Top ASH-Truth (links im Bilde)
  • Eder-die-Feder Sun of da Bürgermasta NumbaOne
  • the One and Only Klaus Kerschbaumer Su aka der Goldene Reiter

May the Force be with U!

Ich wünsche Euch allen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, auf dass Ihr glücklich und gesund zu Rauchen aufhört, sowie all das erreicht, was Ihr Euch Zweitausendneun vor den Wagen spannt!

Euer Tobias aus Malle!

Dem Credo folgend werde ich mich in meinen wörtlichen Ausformulierungen etwas zurückhalten und Euch TV-Junkies ein 3-Gänge-Menü aus bunten Bildern an Sauce á la Muzika servieren.

Zur Vorspeise gibt’s ne weihnachtliche Fernsehaufnahme mit mir in der Hauptrolle. Darin erzähle ich von germanischen Bräuchen, wobei ich die stadtbekannte Geschichte von Maria und Josephs‘ Herbergssuche neu schreibe. Wahrscheinlich aufgrund einer kleinen Prise Nervösität erzählte ich der lieben Moderatorin eine haarsträubende Geschichte vom geiselnehmenden Elternpaar Jesu. Das Interview war nun mal auf Englisch und meine praktische Anwendung hakt ganz gerne mal. So kam es, als ich Ihr zu erklären versuchte, warum bei uns am Heiligen Abend eher nicht so dermaßen üppig gespeist, ich folgende Wort von mir gab: „ … we’re eating less, because oft Maria and Joseph’s search vor hostages…“ anstelle von „ …a hostle“, was soviel wie Herberge bedeutet. Hostages wiederum, sind laut Wörterbuch Geiseln!!! Die Sendung wird am 19. Dezember 2008 im maltesischen Fernsehen und über die Internetseite von netTV übertragen. Die Tage darauf bekomme ich meinen Mitschnitt zugeschickt und ich werde die unzensierte Version natürlich schnellstmöglich auf meinem Blog zur Verfügung stellen.

Standesgemäß wird der künftige Filmstar mit der schwarzen Limonade abgeholt!

Standesgemäß wird der künftige Filmstar mit der schwarzen Limonade abgeholt!

Dieser Ort wird in die Geschichtsbücher eingehen.

Dieser Ort wird in die Geschichtsbücher eingehen.

Die Autogrammstunde und zig Groupchen hintermirlassend, flüchte ich in meine gepanzerte Limonade!

Die Autogrammstunde und zig Groupchen hintermirlassend, flüchte ich in meine gepanzerte Limonade!

Als Hauptgang sind meine Eltern geladen. Die Reise ging von Valletta aus ins Hypogäum, weiter nach Gozo, über Rabat zum Ausverkauf in die Mdina Glass Glasbläserei, zum abschließenden Fenkata (geschmorter Hase auf maltesische Art).


Zum Abschluss gibt’s ne Festa.

Mahlzeit!!

Euer Tobias Lafer

Wie Ihr merkt, bin ich in meinen schriftstellerischen Ambitionen immer noch etwas faultiermäßig unterwegs. Das aber auch nur, weil ich viel zu tun hab: Arbeiten, Projektplan schreiben, Projekt ausführen, Tango tanzen, Überleben und zu guter Letzt sind auch noch meine Eltern zu Besuch. Auf deren Aufenthalt, meinen Auftritt im maltesischen Fernsehen und der Festa in Cospidingsbums am kommenden Montag, werde ich in den nächsten, hoffentlich zeitnahen Einträgen mit Liebe und Lakryma Vitis eingehen.

Vergangenes Wochenende jedenfalls, bin ich mithilfe der Grünen Jugend in den äußersten Norden von Malta vorgestoßen. Dort verbrachten wir zwei Tage auf einer in Ihren Ausmaßen kaum erkennbaren Farm, welche nach der Idee der Permakultur betrieben wird. Das soll heißen:

„Permakulturell gestaltete Lebensräume werden als Systeme aufgefasst, in denen das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen rücksichtsvoll so miteinander kombiniert wird, dass die Bedürfnisse aller adäquat erfüllt werden. […] Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.“ [http://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur]

Die Farm befindet sich noch im Aufbau und soll späteren Interessenten die Möglichkeit bieten, kostengünstig in 7–10-tägigen Kursen einen Einstieg in die Permakultur zu bieten. „Im Aufbau“ bedeutete für uns Pioniere vor allem eins: nachtaktive Orkanböen, die Dir Dein Zelt klauen wollen! Fiese Tierchen! Aber imposant und leerreich. Und die Moral aus der Geschichte lautet: Lieber alles selber machen! Es gibt so viel Pfuscher! Ich hatte das Zelt nämlich nicht eigenhändig aufgestellt. Mein Fehler! Ich lag in der Sonne! Vielleicht wollten meine Kollegen mir nur eins auswischen?! Wurscht!

Letzten Endes werde ich mich an vor allem eines erinnern:

Windige Zelte und stürmische Nächte an der wunderschönen Nordküste Maltas!


Sir Tobi on-the-rocks !

Sir Tobi on-the-rocks !

Ja, wir haben Schnecken, Larven und Blumen gegessen, doch das süße kleine Chamäleon stand nicht auf unserer Speisekarte!!

Ja, wir haben Schnecken, Larven und Blumen gegessen, doch das süße kleine Chamäleon stand nicht auf unserer Speisekarte!!

Meine Füße, mein Meer und meine Sonne!

Meine Füße, mein Meer und meine Sonne!

Drago von STS

Dezember 6, 2008

Drago – STS (MP3)


STS in den 70ern

STS in den 70ern

Der Drago hat seinen besten Anzug an
Und zwirbelt sich den Schnurrbart
Heute is der Samstagabend dran
Die Woche am Bau war nur hart
Er is gut drauf, er macht die Wirsthaustür auf
Und auf einmal wird’s ganz still
Und der Drago hört ein leises Murmeln
Was denn der Tschusch da will

Der Drago is auf Urlaub daheim in Kosovo
Trifft die alten Freund und seine Brüder
Sie erzählen, trinken Slivo
Sie tanzen und singen die alten serbischen Lieder
Sie sind gut drauf, da geht die Wirsthaustür auf
Und auf einmal wird’s ganz still
Und man hört der Drago ein leise Murmeln
Was der albanische Hund da will

Es brauchen nur drei Menschen z’sammenkommen
Und schon is einer der Tschusch
Der Jud oder der Neger
Auf jeden Fall heißt’s für ihn „Kusch“
Da wird drüberg’fahren, was hat der da verloren
Der is der letzte Dreck
Da gibt’s nix, der muß weg

Die alten Mauern fallen, neue Zeiten brechen an
I freu mich wie nur was
Diktatoren müssen zahl’n, das Volk is jetzt dran
Bravo, es geht los
Kaum können die Rumänen das Wort „Freiheit“ sag’n
Nehmen sie sich schon die Freiheit
Und gehn’ Ungarn und Zigeuner erschlag’n

Pollacken und Kanaken raus aus der DDR
Wir sind wieder wer
Die Slowaken woll’n mit den Tschechen net mehr
Václav hin, Václav her
Und alle schauen auf Litauen
Die Kleinen kämpfen geg’n die große Macht
Doch wenn du dort oben net die Sprach’ der Kleinen sprichst
Na dann gute Nacht

National – Parolen im Hirn
National – Schaum vor’m Mund
National – Prügel in der Hand
National – Viel Kraft und kein Verstand

Es brauchen nur drei Menschen…

In Israel schmeißen kleine Kinder Steine
Und werd’n dafür erschossen
Die Deutschen hau’n den Türken
Und die Türken den Kurden eine in die Gosch’n
Die Brasilianer metzeln ihre letzten Indianer
Voller Gier und Ungeduld
Armenierblut braucht der Aserbeidschaner
Und im Zweifelsfall sind sowieso die Juden schuld
Aug um Aug – Die ganze Welt is blind
Zahn um Zahn – Burschen geh’n wir’s an

Es brauchen nur drei Menschen…

Ist da wer?

November 23, 2008

Ja, die Leute von der katHo Paderborn!!!

Und wer oder was danach kommt, können wir tatsächlich hoffen!

Hab ne Entdeckung gemacht!

Wer kennt die Dame? Was denkt Ihr und noch besser, was fühlt Ihr, wenn Ihr sie betrachtet und singen hört?

Kinobesuch „Maybe Sweden“

November 22, 2008

Gestern hatte ich noch das vergnügen kostenlos ins Kino zu gehen. Das St. James Cavallier ist ein in einer ehemaligen Festungsanlage untergebrachtes und von der Europäischen Union gefördertes Arthouse-Kino, Gallerie, Kaffee und bietet Räumlichkeiten für diverse Events und Tätigeiten abseits vom kommerziellen Mainstream.

Im Rahmen des Europäischen Jahr des interkukturellen Dialogs, das in diesem Jahr stattfindet, werden im St. James Cavallier Filme gezeigt, die sich mit dem Thema Migration auseinandersetzen.

Maybe Sweden

Maybe Sweden

Der gestrige Film hieß „Maybe Sweden“ und handelt von einer Gruppe junger Schweden, die sich auf einen Leseurlaub in eine Villa in der Toskana zurückziehen und sich und die Zuschauer zu einer Auseinandersetzung mit dem „Fremdem“ in Gestalt einiger Bootsflüchtlinge aus Ghana einladen.

Der Film wird in Deutschland 2009 auf dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund und Köln erstaufgeführt und würde sich meines Erachtens hervorragend für eine Diskussionseinheit in einem Politik oder Studienprojekt II – Seminar eignen.

Bis bald, ich geh jetzt ins Kino, wieder für lau!

Tobias

Lange hat es gedauert bis ich den Stift wieder in die Hand genommen bzw. den Silversurfer (so heißt der von mir benannte, latta’sche Familienlaptop) zwischen den Schenkeln parken konnte! Schuld daran waren weder das fehlende Blei in meinem Bleistift noch Ex-Präsident Bush, sondern ehrlich gesagt Me, Myself and I!

Wie man aus meinen ersten Einträgen herauslesen konnte, war ich zu anfangs sehr begeistert von dieser Insel. Ich genoss mein Leben, unternahm verhältnismäßig viel und war auf Entdeckungstour. Die Praktikumsstelle war nicht wie erhofft, doch der Entdeckerdrang und die sensationellen Expeditionen halfen mir dabei, darüber hinweg zu schauen. Doch Verdrängung ist wie bekannt keine Dauerlösung. Auch wenn es zunächst nebensächlich erscheint, schmort und rumort es unter der Oberfläche, man unternimmt noch mehr, verliert auch den Gefallen an den neuen Dingen und kaum hat man sich versehen, hängt man zwischen den Seilen und weiß gar nicht so recht was geschieht.

Und heute Morgen, nach knapp zwei Wochen ansteigender Frustration, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mich eigentlich so sehr belastet: Meine Vorstellungen und Einstellungen gegenüber dem Praktikum hier in Malta.

Zum Einen, wurde mir laut meinem Praktikumsvertrag zugesichert, dass ich Supervision erhalten werde. Diese sollte in der Malta Emigrants‘ Commission als auch im Balzar Open Centre passieren. Doch ehrlich gesagt, benötigt man Supervision in puncto Akten ordnen, Formulare beschriften und Türen verschließen? Was möchte uns unser Seelsorger und Vorgesetzter für neue Impulse geben, wenn wir beispielsweise die Akte im obersten Fach des Regal nicht mit den Händen erreichen können, die Formulare ausgegangen sind oder der Kugelschreiber gekleckst hat? Wie würde ein diplomierter Sozialarbeiter derartige Problemstellungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse bewälltigen. Chronologisch, alphabetisch?

Wo sind die versprochenen SozialarbeiterInnen, die mir in meinem ersten längeren Arbeitseinsatz kurz vor Ende des Studiums praktische Starthilfe geben? Diese vertraglich zugesicherten, diplomierten SozialarbeiterInnen, denen ich anfangs solange bei ihrer Arbeit über die Schultern blicken kann, bis ich mich fit genug empfinde, mein eigenes Projekt in diesem mir kulturell und strukturell fernen Land durchzuführen?

Und zum Anderen die Einrichtung , die, wenn man deutschere Verhältnisse verinnerlicht und schätzen gelernt hat, an allen Ecken und Enden selbst nach umfangreicher Supervision schreit. Das betrifft den Umgang der Angestellten untereinander, gegenüber den Klienten und die nicht durchdachten oder schlecht koordinierten Arbeitsabläufen. Und wenn dann mal aufgrund eines Zahlendrehers, der seinen biblischen Ursprung in der altersbedingten Sehschwäche des Sachbearbeiters hat, Existenzen betroffen sind, möchte man laut aufschreien, kann sich jedoch lediglich ins eigene Fäustchen ärgern oder in Bester-Läster-Manier unter Leidensgenossen etwas Luft verschaffen. Konstruktiv hin oder her – helfen tut’s! Ändern kann man eh nix!

Aber hallo, hat da etwa die Resignation Überhand genommen?

Nix da, ändern kann man viel, aber nicht in dieser kurzen Zeit, in meiner Stellung, bei derart festgefahrenen Strukturen, sowie einem 82jährigen Oberboss, der bei jedem Ansatz von konstruktiver Kritik seine cholerische Seite zeigt und mittels Schlag auf den Tisch signalisiert, dass er hier die Ideen schmiedet, dass er hier denkt!

Dies zu akzeptieren hat mich einiges an Energie gekostet.

Nun brau ich einfach mein eigenes Süppchen, mit den Zutaten die ich für richtig empfinde. Ob’s Ergebnis stimmt, sei vorerst dahin gestellt. Das Werkzeug, die Mittel dazu habe ich nicht zuletzt in meinem Studium erworben, die Überzeugung und Gelassenheit ist nun auch zurückgekehrt, so dass ich kaum mehr Zweifel daran habe, mein Ding bzw. mein Studienprojekt mit Erfolg zu meistern.

Und einen kleinen Einblick auf was sonst noch anfiel, bekommt Ihr hier:

Nach knapp zwei Wochen Wartezeit ist mein DHL-PREMIUM-Paket in Malta angekommen.

Nach knapp zwei Wochen Wartezeit ist mein DHL-PREMIUM-Paket in Malta angekommen.

Mein Nachbar benimmt sich irgendwie merkwürdig. Nicht nur dass er sich nicht mehr rasiert, er pinkelt mir auch neuerdings an die Haustür.

Mein Nachbar benimmt sich irgendwie merkwürdig. Nicht nur dass er sich nicht mehr rasiert, er pinkelt mir auch neuerdings an die Haustür.

Ja, ja, nicht mit mir, mein Lieber! Hundeblick, aber faustdick hinter den Ohren!

Nene, nicht mit mir, mein Lieber! Hab Dich schon längst durchschaut! Hundeblick, aber faustdick hinter den Ohren!